Vermeiden Sie störende Reflexionen, Spiegelungen und Wärmestrahlungen. Ergonomisches Arbeiten nach EU-Richtlinien: Fenster und Oberlichter müssen so beschaffen oder mit Blendschutz oder Sonnenschutzeinrichtungen versehen sein, dass Räume gegen unmittelbare Sonneneinstrahlung abgeschirmt werden können.


Bei der Entscheidung von effektivem Blendschutz sollten insbesondere

  • ... die räumliche Lage
  • ... die beleuchteten Innenflächen und
  • ... der Standort des Bildschirms
  • ... störende Reflexionen
  • ... die ständige Sichtverbindung (auch bei geschlossenem Sonnenschutz)
  • ... die Verstellbarkeit der Sonnenschutzanlagen

Berücksichtigung finden.


Die Lösung muss bei jedem Arbeitsplatz individuell unter Anwendung der Richtlinien erarbeitet und realisiert werden. Die nachfolgenden Systeme haben sich als Problemlöser besonders etabliert:



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  • Fehlerfrei arbeiten
  • auf das wesentliche konzentrieren
  • Gedanken ohne störende Hitze und/oder Blendung entwickeln


Tageslicht belebt, macht gute Laune, motiviert und steigert die Arbeitsleistung. Störende Hitze oder Blendung bewirken jedoch das Gegenteil.


Innenliegende Hitze- und Blendschutzanlagen kommt eine wachsende Bedeutung zu. Innenliegender Blend-, Hitze- und Sichtschutz ist variabel, vom Nutzer individuell regulierbar und trägt als Nebeneffekt zur Verbesserung des Raumklimas bei

Innenjalousien:

Nahe am Fenster montiert eignen sie sich durch die horizontale Wendemöglichkeit der Lamellen besonders gut für Südfassaden. Das breite Lamellenangebot enthält unterschiedliche Breiten, Farben und verschiedene perforierte Qualitäten mit Sichtverbindung nach draußen.


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BILDSCHIRMARBEITSPLATZVERORDNUNG (BILDSCHARBV):


§ 7 Verordnung über die Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Arbeit an Bildschirmgeräten:

Keine Blendung auf dem Bildschirm

Reflexionen vermeiden

Fenster müssen mit geeigneten verstellbaren Lichtschutzvorrichtungen ausgestattet sein.


ARBEITSSTÄTTENVERORDNUNG (ARBSTÄTTV):


§ 9 (2) Fenster und Oberlichter müssen so beschaffen oder mit Einrichtung versehen sein, dass Räume gegen unmittelbare Sonneneinstrahlung abgeschirmt werden können. Sichtverbindung nach außen in Augenhöhe.


UNFALLVERHÜTUNGSVORSCHRIFT ARBEIT AN BILDSCHIRMGERÄTEN VBG 104:


§§ 9, 16, 25:

  • Gefährdung und zu hohe Belastung der Versicherten muss vermieden werden
  • Der Bildschirm muss frei von Reflexionen und Spiegelungen sein, geeignete verstellbare Einrichtungen müssen an den Fenstern angebracht werden.

Folienrollo die Hitze- und Blendschutz-Rollos:

  • die Sichtverbindung nach außen ist immer gegeben
  • bis zu 80 % weniger Gesamtenergiedurchlass = weniger Hitze
  • Verbesserung des Ug-Wertes (z. B. von 1,1 auf 0,9)
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Vertikaljalousien:

Dieses Produkt ist der perfekte Blendschutz für Bildschirmarbeitsplätze durch die Möglichkeit der Lichtsteuerung durch Wenden und Drehen der Lamellen sowie der Tageslichtlamellen. Eine Vielfalt von Stoffen und Blendschutzfolien macht gute Laune. Für noch mehr Komfort werden verschiedene Antriebsarten und Sonderformen angeboten. Vertikaljalousien sollten bei großen Flächen Anwendung finden.

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Vertikaljalousie 15

Rollos:

Aufgrund der unterschiedlichsten Anwendungstechniken sind Rollos für kleine und auch große Flächen sehr geeignet. Die Stoffauswahl reicht von transparenten bis hin zum nichttransparenten Gewebe.


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Jalousie 14
Jalousie 2
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Außenjalousien bzw. Raffstoren:

Nahe am Fenster montiert eignen sie sich durch die horizontale Wendemöglichkeit der Lamellen besonders gut für Südfassaden. Das breite Lamellenangebot enthält unterschiedliche Breiten, Farben und verschiedene perforierte Qualitäten mit Sichtverbindung nach draußen.


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Raffstore
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VORAB KENNWERTE ERMITTELN


Nichtwohnungsbauten haben höhere Anforderungen an die thermische und visuelle Qualität sowie eine komplexere Haustechnik. Deshalb muss genauer geplant werden. Erschwerend kommt hinzu, dass Fassaden auf die tages- und jahreszeitlichen Schwankungen des solaren Strahlungsangebotes und der Außentemperatur reagieren müssen. Der Nachweis nach DIN 4108-2 ist für Nichtwohngebäude deshalb nur bedingt geeignet. Für Nichtwohngebäude und Gebäude mit höherem Glasanteil sind daher genauere, ingenieurmäßige Verfahren empfehlenswert.

Die Sonnenschutzwirkung einer Fassade (g-Wert) sollte möglichst detailliert ermittelt werden, am besten durch Messung der einzelnen Komponenten aus Glas und Sonnenschutz sowie eine Berechnung des Gesamtsystems (EN 13363: Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades, ISO 15099: Thermal performance of windows, doors and shading devices - Detailed calculations). Die Ermittlung der notwendigen lichttechnischen Eigenschaften und des g-Wertes von Glas erfolgt nachEN 410: Glas im Bauwesen - Bestimmung der lichttechnischen und strahlungsphysikalischen Kenngrößen von Verglasungen. Die Berechnung des Gesamtsystems nach dem detaillierten Verfahren der EN 13363-2: Sonnenschutzeinrichtungen in Kombination mit Verglasungen - Berechnung der Solarstrahlung und des Lichttransmissionsgrades - Teil 2: Detailliertes Berechnungsverfahren ergibt ausreichend genaue Kennwerte. Bestimmt werden sie auf Basis der spektralen Eigenschaften der Verglasung und der Sonnenschutzeinrichtungen unter Berücksichtigung der Behangöffnung, der Hinterlüftung und der Höhe der Zwischenräume sowie der Luftdichte.

Die Kennwerte sind die Voraussetzung für eine detaillierte Abschätzung der thermischen Behaglichkeit und damit zur Vermeidung einer sommerlichen Überhitzung von Nichtwohngebäuden. Eine gute Ergänzung für komplexe und winkelselektive Fassaden- beziehungsweise Sonnenschutzsysteme bietet die kalorimetrische Messung, bei der das Bauteil mit einer künstlichen Sonne bestrahlt wird. Ermittelt werden können damit auch winkelabhängige g-Werte sowie die kritischen inneren Oberflächentemperaturen der Fassade für Worst-Case-Szenarien mit hohen Außentemperaturen und maximaler Solarstrahlung für beliebige Standorte und Einbausituationen.

ROLLOTECHNIK.AT

L. Falk

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A-7471 Rechnitz

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Informationen zu Bildschirmarbeitsplätzen:

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